Regel Nummer 1: Verliere niemals Geld!

Bild Risikoregler

Die wichtigste Regel beim Vermögensaufbau: Verliere niemals Geld!

Lesen Sie einen Gastartikel von Herrn. Dr. Siegfried Kade:

 

Jedes Jahr begehen unzählige Kapitalanleger einen ganz fatalen Fehler, durch den viele von ihnen Geld verlieren. Nur wer ihn kennt, kann ihn vermeiden. Vielleicht erfahren Sie noch rechtzeitig davon.

Ich bin Dr. Siegfried Kade. Gemeinsam mit meinem Kollegen, Knuth Browatzki, zeige ich Stiftungen und privaten Kapitalanlegern wie sie ihr Vermögen unter den Bedingungen der Nullzinspolitik sicher und transparent investieren können.

In diesem Beitrag erfahren Sie einige in langjähriger Praxis wurzelnde Gedanken zum Thema „Sicherheit und Risiken bei der Kapitalanlage“.

Und wir nennen Ihnen fünf Kriterien, die als Maßstab für eine sichere Geldanlage dienen können.


Sicherheit ist die Abwesenheit von vermeidbaren Risiken.

 

Die ganze Fülle an Geldanlagen lässt sich am Ende in zwei Gruppen bündeln, in sichere und unsichere. Dabei verhält es sich mit der Sicherheit wie mit der Schwangerschaft. Beide sind absolut. Sie sind da oder nicht. D. h., wenn eine Geldanlage nicht sicher ist, dann ist sie unsicher oder mit anderen Worten riskant. Damit stellt sich die Frage wohin der Risikoregler tendiert, zu Minimum oder zu Maximum?

Es gibt Risiken, die Geldanleger nicht beeinflussen können: einen neuen Weltkrieg, eine globale Pandemie, den nächsten Finanzcrash, den Einschlag eines Asteroiden u. ä. Wir müssen sie hinnehmen. Das gilt jedoch nicht für die Gruppe der beeinflussbaren Risiken.

Wenn Sie Ihr Kapital sicher investieren wollen, dann müssen Sie „RISK“ auf „MINIMUM“ stellen, indem Sie sich Geldanlagen suchen, bei denen die beeinflussbaren Risiken ausgeschlossen sind.

Ganz klar, das ist eine echte Herausforderung. Und die breite Masse der Geldanleger wird sie nicht bewältigen. Die Mehrzahl wird auch künftig in medial angepriesene „Papiertiger“ investieren und verlieren.
Würden Sie in eine Geldanlage investieren, zu der Ihnen der Berater Folgendes sagt:

„Sie beginnen Ihr Investment mit einem Verlust von 8 bis 13 Prozent. Die erwartete Rendite liegt bei etwa 3 Prozent. Wie sich der Wert der Anlage entwickeln wird, lässt sich nicht genau vorhersagen. Er könnte steigen aber auch fallen. In jedem Fall haften Sie persönlich und uneingeschränkt mit Ihrem gesamten Vermögen für Ihre Anlage.“
In welche Richtung mag der Risikoregler hier zeigen?

Es handelt sich hier um kein exotisches Investment wie etwa die Beteiligung an einem Riesenrad in Singapur oder an einem Bergwerk in Afrika. Es ist eine vermeintlich sichere Anlage hier in Deutschland: die vermietete Wohnimmobilie.

Die Hochschule Görlitz/Zittau und das Deutsche Institut der Wirtschaft (DIW) kommen in ihren Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass mehr als 50 % der privaten Anleger damit wirtschaftlich scheitern. Von rund sieben Millionen Eigentümern vermieteter Immobilien erreichen weniger als drei Millionen eine schwarze Null.

 

Kapitalanlagemasochismus

Masochisten genießen Schmerzen. Manche fügen sie sich deshalb auch selbst zu. Davon scheinen viele Geldanleger nicht weit entfernt zu sein, zumindest was ihr finanzielles Leid angeht.

Wie würden Sie Kapitalanleger nennen, die Investments zeichnen, obwohl in den Prospekten auf zahlreichen Seiten über bestehende Risiken geschrieben wird?

Die folgende Liste zeigt die Überschriften (und nicht einmal alle) der Beschreibung von Risiken einer öffentlich angebotenen Kapitalanlage (Anleihe). Die Risikobelehrung erstreckt sich im Prospekt über 17 Seiten. Da geht es um:

  • Allgemeine und spezielle unternehmerische Risiken,
  • Marktrisiken,
  • Platzierungsrisiko,
  • Investitionsrisiko,
  • Fehlinvestitionsrisiko,
  • Personalrisiko,
  • Investitionen in sonstige Anlagen,
  • Risiken aus den Freien Mitteln,
  • Risiken im Zusammenhang mit der Aufnahme neuer Geschäftsfelder,
  • Risiken aus Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen,
  • Risiken durch Verflechtungen,
  • Risiken aus den laufenden Finanzprodukten,
  • Risiken aus Prospekthaftungsansprüchen,
  • Risiken aus Rechtsstreitigkeiten,
  • Risiken durch Fremdfinanzierung,
  • Veräußerbarkeit und Kursrisiken,
  • Fehlende geeignete Erwerbsmöglichkeiten für Immobilien,
  • Risiken der Rückabwicklung von Kaufverträgen,
  • Risiken aufgrund der Veränderung von Immobilienpreisen,
  • Risiko aus der Überlassung von Mitteln an verbundene Unternehmen,
  • Einfluss von Transaktions- und ähnlichen Kosten,
  • Pflichtverletzung des Treuhänders oder Mittelverwendungskontrolleurs,
  • Risiko aus verlorenen Kauf-Nebenkosten, u. a.

Umfang und Inhalt der „Risikobelehrungen“ in den Prospekten variieren. In aller Regel werden Sie jedoch einen Satz finden, der alle Risiken zusammenfasst und etwa so lautet: „Der Verlust eines Teils oder des gesamten eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.“

 

Zwei Schlussfolgerungen, vielleicht auch Ratschläge, drängen sich auf.

1. Lassen Sie sich nicht von vermeintlich geringen Wahrscheinlichkeiten verführen. Wenn nämlich der Verlust Ihres Kapitals durch einen Risikofaktor mit nur einem Prozent Eintrittswahrscheinlichkeit ausgelöst wird, ist es auch weg.

2. Denken Sie umgekehrt. Unterstellen Sie vor der Zeichnung den Eintritt des worts case. Nehmen Sie an, einer oder mehrere Punkte aus der Risikobelehrung sind eingetreten. Nun überlegen Sie, welche Chancen Sie haben, wieder an Ihr eingesetztes Geld zu kommen.

 

Wenn Sie das konsequent tun, drehen Sie den „RISK“-Regler ein ganzes Stück weit in Richtung „MINIMUM“. Dadurch werden Sie sich auf alle Fälle finanzielle Schmerzen ersparen, zumindest aber werden sie rapide vermindert. Gleichwohl tut sich damit ein neues Problem auf. Es fehlen nämlich plötzlich genügend vernünftige Möglichkeiten für die Anlage Ihres Kapitals. Das ist folgerichtig, denn

 

Spitzenprodukte sind nicht von der Stange zu haben.

Allerdings werden Sie bei der Suche nach Spitzenprodukten auch erst dann fündig, wenn Sie die ausgetretenen Pfade der in den Medien angepriesenen Massenanlagen verlassen.
Angenommen ein 50jähriger Mann möchte 100.000 Euro anlegen und daraus monatliche Auszahlungen beziehen. Dann könnte er sich der massiven Werbemacht der Versicherungskonzerne beugen und eine Rentenversicherung gegen Einmalbetrag mit sofort beginnenden Auszahlungen abschließen. Er könnte aber auch tiefer graben und auf bessere, sicherere und rentablere Produkte stossen.

 

Mit guten Investments verhält es sich wie mit BIO-Produkten. Sie sind nur begrenzt verfügbar. Ihr Markt basiert wesentlich auf Empfehlungen. Wer zu spät kommt, muss warten. Und Käufer, die selbst positive Erfahrungen gemacht haben, kommen wieder. Das schränkt das Angebot für neue Kunden weiter ein. Die investieren dann womöglich in eines der üblichen Massenangebote und begehen dabei den eingangs genannten fatalen Fehler.

Sie investieren im Hoffnungsmodus.

Das bedeutet einerseits, dass die meisten Kapitalanleger ihr Geld aus der Hand geben, ohne dafür einen Wert zurückzubekommen. Sie sind mit einem Rückzahlungsversprechen, das auf einem Stück Papier steht, zufrieden. Das kann ein Kontoauszug sein, ein Sparbuch, eine Versicherungspolice, ein Zertifikat, ein Optionsschein usw.

Es bedeutet andererseits, dass Geldanleger ihr Kapital in Sachwerte stecken, deren Erfolg auf Annahmen (Hoffnungen) beruht. So basiert z. B. die Renditeprognose einer vermieteten Immobilie auf der Annahme, dass keine Reparaturen notwendig werden und die Miete über viele Jahre immer pünktlich und in voller Höhe eingeht.

 

Fünf Kriterien für eine sichere Geldanlage

Falls Sie einmal überprüfen wollen, ob die Kapitalanlagen, die Sie gezeichnet haben oder deren Zeichnung Sie in Erwägung ziehen, in die Kategorie „sicher“ passen, dann messen Sie diese an den folgenden fünf Kriterien:

  1. Wird das eingesetzte Kapital durch eine werthaltige dingliche Sache abgesichert?
  2. Beträgt der Wert der dinglichen Sicherheit wenigstens 150 % zum Kapitaleinsatz?
  3. Haben Sie selbst Zugriff auf das Sicherungsgut, um es im Bedarfsfall zu verwerten?
  4. Besteht im Schadensfall ein Rechtsanspruch auf Ihre vorrangige Befriedigung?
  5. Können Sie Ihren Rechtsanspruch auch ohne lange und teure Klage durchsetzen?

Mit den besten Wünschen

Dr. Siegfried Kade

 

 

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