Geldanlagen in Rohstoffen

Bild von Edelmetallen

Lohnt sich eine Geldanlage in Rohstoffe wirklich – das ist die Frage, die wir uns in diesem Artikel stellen wollen

 

Aus welchem Grund sollte man in Rohstoffe investieren?

Rohstoffe werden immer ein aktuelles Thema sein, dem viel Interesse entgegengebracht wird. Es gibt zahlreiche Metalle deren Nachfrage auf dieser Welt sehr groß ist, und wahrscheinlich immer bleiben wird. Eurokrise und Finanzkrise tun das Ihre dazu. Gold, Kupfer und Eisen, sind nur drei Beispiele der gefragten Rohstoffe.

Rohstoffe werden immer begehrter, die natürlichen Vorkommnisse jedoch immer geringer. Durch das geringe Angebot an Rohstoffen steigt der Wert, was das Interesse vieler Investituren mit sich bringt.

Die Nachfrage nach Rohstoffen wird immer bestehen bleiben. Inflation und Währungsreform können dem nichts anhaben. Handys, Flachbildschirme und Photovoltaik-Anlagen sind nur einige Gegenstände zu deren Herstellung Metalle wie Molybdän, Indium oder Germanium gebraucht werden. Dinge, ohne die wir uns ein Leben in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen können.

Rohstoffe als Geldanlage?

Die Versorgung für bestimmte Metalle wird in westlichen Ländern knapp. Immer mehr Vorhersagen, Berichte von Spezialisten und Statistiken werden von Seiten staatlichen Behörden veröffentlicht. Der Wettstreit um die Rohstoffe hat bereits in einigen Ländern begonnen. Viele Länder versuchen Ihre Position und Versorgungsicherheit zu erhalten. Dies verursacht häufig die Unterstützung diktatorischer Regierungen. Man weiß jetzt schon, dass Länder wie China und Indien Unmengen an Rohstoffen brauchen werden. Wesentlich mehr als sie heute schon benötigen. Es ist ihnen deutlich vor Augen, dass die Knappheit der Rohstoffe zu einem Preisanstieg führt, was wiederum sehr gut für eine Investition ist.

Rohstoffe, ein Vorteil für manche Länder

Beim Thema Rohstoffe spielt auch die Politik eine bedeutende Rolle. Bestimmte Metalle kommen nur in bestimmten Regionen vor. So sind Gallium und Germanium hauptsächlich in China aufzufinden. China ist ein schnell wachsendes Land und benötigt immer mehr an Rohstoffen für sich selbst. Dies hat zur Folge, dass der Export eingeschränkt wird. Die anderen Länder können nichts dagegen tun. Sind Rohstoffe nicht mehr vorhanden, so kann man diese auch nicht mehr kaufen. Am Ende sind die Folgen unbezahlbaren Preisen.

Wirtschaftskrisen und deren Auswirkungen auf den Rohstoffhandel

Wirtschaftskrisen sind Ursachen für Preiseinbrüche. Dies ist logisch nachvollziehbar. Sinkt die Nachfrage nach einem Produkt, sinken auch die Preise. Die Wirtschaft ist verantwortlich für die Nachfrage nach Rohstoffen. Bei fehlender Nachfrage wird weniger produziert und Preise werden billiger. Investments in Rohstoffe verlieren ihren Wert.

Rohstoffe bei Inflation und Währungsreform

Investieren Sie in physisch existierende Rohstoffe so können Ihnen Inflation und Währungsreform nichts anhaben. Die Preissteigerung des Sachwerts „Rohstoff“ ist bei einer Inflation nominal. Kommt es zu einer Währungsreform können Sie die Rohstoffen ganz normal in der neuen Währung verkaufen. Hier gibt es also keine Nachteile. Man beachte, dass diese Aussage nicht gilt, wenn der Preis von Rohstoffen aufgrund geringer Nachfrage fällt. Währungsreform und Inflation haben nur einen sehr geringen Einfluss auf den Weltmarktpreis. Investieren Sie in Derivaten, dann geht es um einen Papierwert mit all seinen Nachteilen bei Inflation und Währungsreform. Für Privatinvestoren geht es hierbei um Spekulationen. Ein solches Papier kann jedoch für Unternehmen Sinn machen, so können sich Fluggesellschaften gegen steigende Treibstoffkosten absichern. Es ist ein Risiko für Sie, dass die Rohstoffe physisch nicht existieren.
Investieren in Rohstoffe, aber wie?

Eine Investition, die gegen Inflation und Währungsreform geschützt ist, gibt es so gut wie keine. Eine, meiner Meinung nach, interessante Möglichkeit ist die „Einkaufsgemeinschaft Technologiemetalle“ www.technologiemetalle.org von Edelmetall- und Rohstoffexperte Jürgen Müller. Hier hat der Investor die Chance in ausgewählte Technologiemetalle zu investieren. Gelagert werden diese zollfrei in der Schweiz, in einem Hochsicherheitslager. Jede Woche wird eingekauft, und Mindestinvestitionssumme liegt bei nur €500. Die Bearbeitungsgebühren von 1,5% pro Jahr sind auch sehr günstig. Das Angebot wird abgerundet durch die 100% Transparent, das 10-Augen-Prinzip beim Zollfreilager und ein Online-Login. Diese Direktinvestition ist vor allem bei Inflation und Währungsreform sehr attraktiv und geschützt.

Bei der Einkaufsgemeinschaft wird großen Wert auf die Auswahl der Rohstoffe gelegt. Eine Frauenhofer-Studie besagt, dass schon im Jahre 2030 die Nachfrage nach Indium, Gallium und Germanium um einiges höher sein wird als die jetzige Fördermenge. Ein Problem ist zudem, dass die eher abnimmt als steigt. D.h., es kommt zu einer sehr hohen Nachfrage bei wenig Angebot, was die Gefahr einer Preisexplosion zur Folge haben kann.
Eine Spekulation mit Derivaten ist nicht empfehlenswert. Man kann dadurch zwar schnell Geld machen, jedoch nur mit einem sehr großen Verlustrisiko. Sind Sie bereit ein solches Risiko einzugehen, dann ist dies das Richtige für Sie. Einem Sparer, der Wert auf Sicherheit legt, ist davon abzuraten.

Ausblick

Rohstoffe werden ein zentrales Thema zukünftiger Generationen sein. Zukunftsvorhersagen gehen von Verteilungskriegen bis zu stagnierenden Technologien. Einige Rohstoffe werden nicht mehr existieren, andere unbezahlbar sein. Ich selbst denke, dass es Rohstoffe wie Silber mit einer großen Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr geben wird. Hat man vorher in solche Rohstoffe investiert, so zählt man dann zu den großen Gewinnern, und man muss vor Inflation und Währungsreform keine Angst mehr haben.

 

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