Ausblick in der Eurokrise – ist sichere Anlage überhaupt noch möglich?

Die Eurozone zerbricht

Ist sichere Geldanlage in der Eurokrise überhaupt noch möglich?

Zu einer Vermögensfalle der besonderen Art hat sich die Finanz- und Schuldenkrise in Europa entwickelt. Ist es auch in Krisenzeiten möglich, Geld profitabel anzulegen?
Die europäische Zentralbank hat vor in nächster Zukunft, unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern anzukaufen und das Bundesverfassungsgericht hat den permanenten Schutzschirm ESM abgesegnet. Könnte das die Lösung für die Eurokrise sein? Wohl eher nicht. Damit haben Notenbanken und Politiker nur signalisiert, dass alles versucht wird, um dem Zerfall der Eurozone entgegenzuwirken.
Mit großer Erleichterung haben die Märkte diese Botschaft aufgenommen und spekulieren fleißig weiter. Wenn sich ihre Rechnung aufgeht, werden mögliche Pleiten und Verluste von Staatsanleihen und Banken zunächst über neue Kredite aufgehalten bzw. aufgeschoben und im Anschluss daran dem Steuerzahler, sprich der Allgemeinheit aufgedrückt. Eines muss jedoch klar sein! Die derzeitige massive weltweite Verschuldung, kann nicht durch neue Schulden gelöst werden.

Dass Krisen nicht kurzfristig gelöst werden können, sollten wir bereits aus der Finanzgeschichte gelernt haben. Wir werden kaum an weiteren Sparmaßnahmen, Steuererhöhungen, einer noch höheren Inflation und zu guter Letzt Schuldenschnitten, vorbei kommen. Ohne massive Einschnitte, Einschränkungen und Kürzungen in den nächsten fünf bis zehn Jahren wird es nicht gehen.

Ist es in Zeiten wie diesen überhaupt noch möglich ein Vermögen für die Altersvorsorge aufzubauen und worauf sollten Anleger besonders achten?

Eines muss von vorne herein klar sein, die derzeitige Geldpolitik wird automatisch dazu führen, dass selbst sichere Anlagen deutlich geringere Erträge als bisher erzielen werden. Eine rühmliche Ausnahme ist hier die LION UK Prime Estates LTD (http://www.lion-ltd.de). Doch meist werden Anleger  selbst im besten Fall nicht von den Folgen der Verschuldungskrise verschont bleiben und zusätzliche Steuererhöhungen sowie ein weiterer Anstieg der Inflationsraten, werden sich negativ auf das zur Verfügung stehende Einkommen auswirken.
Es empfiehlt sich also, insgesamt noch einen Schritt weiter zurück zu gehen und auf jeden Fall deutlich mehr zu sparen.

Wie sieht es mit Aktien aus?

Ein kritischer Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Aktien bei anziehender Inflation eher schlechte Ergebnisse geliefert haben und in ihrer Tendenz keinen wirksamen Inflationsschutz bieten.
Anlegern kann nur empfohlen werden, das Risiko ihres Depots ausführlich zu prüfen und sich auf langfristige Investitionsmöglichkeiten zu konzentrieren. Um sich vor möglichen Rückschlägen abzusichern, empfiehlt es sich eine breite Streuung zu gewährleisten und Depots zu wählen die sich auf Sicherheit orientieren. Heutzutage gilt es an erster Stelle einen Verlust zu verhindern. Gewinnmaximierung kommt erst an zweiter Stelle. Was bei anziehender Inflation den Erhalt der Kaufkraft sichern könnte und sich als Geldanlage eignen könnte, sind eventuell noch Portfolios mit Fremdwährungsanleihen von Staaten mit soliden Finanzen. Außerdem gelten inflationsgeschützte Anleihen, Rohstoffe, Gold und Immobilien oder Immobilienbeteiligungen als rentabel.

Rückblickend kann gesagt werden, dass umsichtige Privatanleger im letzten Jahrzehnt im Durchschnitt fünf bis sechs Prozent, nach Abzug aller Kosten erzielen konnten. Institutionelle Investoren, die tendenziell etwas sicherheitsorientierter anlegen müssen, erreichten im Schnitt vier bis fünf Prozent. Diesen wird die teilweise Zwangsanlage in Staatsanleihen aber zunehmend ernste Probleme bis hin zu Totalausfällen bereiten.

Chancen auf dem Geldmarkt gibt es auch in schwierigen Zeiten. Demjenigen dem es gelingt, diese konsequent zu nutzen und größere Verluste abzuwehren, gehört zu den Gewinnern und solche wird es immer geben. Privatanleger haben hier gegenüber Institutionellen sorg deutliche Vorteile. Das nötige Wissen und Sorgfalt natürlich vorausgesetzt – wieder ein Grund mehr, mit meinem Blog die wichtigsten Informationen zu erhalten!

Ich freue mich auf Ihre Meinung – direkt unten im Kommentarfeld!

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